Der Kampf gegen das geplante Gautinger Gewerbegebiet im Unterbrunner Holz geht weiter. Wir bringen uns weiter intensiv im Bündnis „Pro Bannwald“ ein und sind voller Optimismus, dass die Gemeinde Gauting ihre Pläne nicht verwirklichen kann. Es ist bezeichnend, dass Gauting nach vielen Jahren der Planung kaum Fortschritte verzeichnen kann.

Wir gehen davon aus, dass angesichts des Bannwalds/Erholungswalds, des Landschaftsschutzgebiets, der Wasserschutzgebiete und den damit einhergehenden massiven Eingriffen in die Natur kein Gewerbegebiet errichtet werden kann.

Wir freuen uns, dass mittlerweile alle Landratskandidatinnen und -kandidaten ihr Kommen zugesagt haben: Stefan Frey (CSU), Christiane Kern (SPD), Cedric Muth (FDP), Martina Neubauer (Grüne) und Matthias Vilsmayer (Freie Wähler).

Wie die Landratskandidatinnen und -kandidaten zu diesem Thema stehen, wird das Bündnis „Pro Bannwald“ mit diesen am 22.01.2020 ab 19.00 Uhr diskutieren.

Rathaus Gilching (Veranstaltungssaal), Rathausplatz1, 82205 Gilching.

Donnerstag, 30.01.2020, ab 19.30 Uhr

Einlass ab 18.45 Uhr

„Musik und Politik“ – Vorstellung des SPD-Wahlprogramms mit Manfred Walter und Roland Hefter.

Anmeldung (für garantierten Sitzplatz) bis zum 26.01.2020 per E-Mail gerne unter [[email protected]]

Rathaus Gilching, Rathausplatz 1, 82205 Gilching

Eine Realschule in Gilching?

Das ist unser Ziel! Durch den Bau des Gymnasiums in Herrsching werden viele Räumlichkeiten im Gilchinger Christoph-Probst-Gymnasium frei. Wir setzen uns dafür ein, dass diese freien Räumlichkeiten anderweitig genutzt werden können und zwar als Realschule!

Dazu haben Kerstin Königbauer, Sophie Hüttemann, Selina Rieger, Christian Winklmeier und Nico Koch eine Petition erstellt, die die politischen Akteure im Freistaat, im Landkreis und in der Gemeinde dazu auffordert, diese Lösung zu prüfen und umzusetzen.

Eine Petition lebt davon, dass viele Bürgerinnen und Bürger diese unterschreiben und damit Ihre Unterstützung ausdrücken. Deshalb bitten wir jede und jeden, der diese Petition für sinnvoll erachtet, den folgenden Link anzuklicken und die Petition zu unterschreiben:

https://www.openpetition.de/petition/online/realschule-in-gilching

Wir haben uns zum Ziel gesetzt, 500 Unterschriften zu sammeln. Nach wenigen Tagen sind bereits knapp 200 gesammelt worden. Wir freuen uns auf viele weitere UnterstützerInnen!

Wie die Presse unseren Vorstoß beschreibt, können Sie hier lesen:

https://www.merkur.de/lokales/starnberg/gilching-ort28732/damit-300-schueler-taeglich-nicht-mehr-pendeln-muessen-petition-fuer-realschule-in-gilching-13346822.html

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/starnberg/realschule-gilching-1.4727616

Vor über zwei Jahren haben der Jugendreferent Christian Winklmeier und die Vorsitzende des Jugendbeirats, Kerstin Königbauer, den Antrag an den Gemeinderat gestellt, südlich der bestehen den Kletterhalle eine neue und dauerhafte Skateranlage zu errichten. Viele Gilchinger Jugendliche freuen sich auf eine langfristige Unterkunft zum scootern und skaten, da klar ist, dass die bestehende Skateranlage im Rahmen der Glatzenbebauung beseitigt werden muss. Der beschlossene Standort bei der Kletterhalle sorgt dafür, dass das Sport- und Freizeitareal rund um die James-Krüss-Grundschule eine weitere Attraktion erhält. Wir hoffen, dass die Skateranlage im Laufe der nächsten beiden Jahre verwirklicht werden kann und setzen uns dafür ein, dass die Jugendlichen selbst ihre Wünsche und Anregungen bei der Planung einbringen können.

Auch hier haben wir von einem Bürger den Hinweis erhalten, dass die verkehrliche Situation an der Ecke Mars-/Sonnenstraße ungünstig ist. So haben Autofahrer das Problem, dass sie oft nur mit mehrmaligem Rangieren aus der Marsstraße links in die Sonnenstraße abbiegen können, da gegenüber von der Marsstraße an der Sonnenstraße geparkt wird. Auch wenn das Parken in Kreuzungen grundsätzlich nicht erlaubt ist, hat die Gemeindeverwaltung auf unsere Anregung hin sofort entsprechende Schilder aufgestellt, damit das Problem gelöst wird.

Bei unserem Infostand in der Sonnenstraße hat uns ein Bürger darauf aufmerksam gemacht, dass es äußerst unglücklich sei, dass immer wieder Leute lange vor dem Glascontainer in der St. Gilgener-Straße parken und somit die Anlieferung von Altglas erschweren. Da wir davon ausgehen müssen, dass nicht jeder sein schweres Altglas mit dem Fahrrad oder zu Fuß anliefert, darf dieser Bereich unseres Erachtens nur zur Anlieferung, nicht aber zum Parken genutzt werden. Nicht einmal eine Woche später hat die Gemeindeverwaltung auf unsere Anregung hin zwei Parkverbotsschilder aufgestellt, sodass ein Zuparken in Zukunft hoffentlich nicht mehr vorzufinden ist.

Im April haben wir im Gemeinderat den Antrag auf Abschaffung der Kindergartengebühren gestellt und sind dabei leider knapp gescheitert. Wir setzen weiterhin darauf, dass die Familien durch die Abschaffung der Gebühren entlastet werden und nicht der Geldbeutel entscheidet, wer nun mehr oder weniger Stunden buchen kann. Außerdem wollen wir die Bürokratie (Abbuchung der Gebühren) verringern. Wir freuen uns sehr darüber, dass sich eine Bürgerinitiative gefunden hat, die nun mit einem Bürgerantrag dieses Thema erneut in den Gemeinderat tragen will und hoffen, dass viele Bürgerinnen und Bürger diesen Antrag unter schreiben. Unterschreiben können Sie z.B. bei unserer nächsten Veranstaltung am 27.11.2019 um 19.00 Uhr im Rathaus. Schreiben Sie uns gerne und Sie erhalten weitere Informationen.

Seit vielen Jahren wird die Umgestaltung der Gilchinger Glatze geplant und viele Bürgerinnen und Bürger sind gespannt, wie es weitergeht und wann die Bebauung beginnt. Nach einer Phase der Bürgerbeteiligung im moderierten Rahmen hat im vergangenen Jahr die erste Auslegung der Pläne stattgefunden. Viele hunderte Einwendungen haben das Rathaus erreicht und diese werden aktuell bearbeitet. Im Anschluss wird es womöglich Plananpassungen und eine weitere Auslegung geben. Wie lange es noch dauern wird, bis die Glatze und vor allem der entstehende Park mit Landschaftssenke gebaut wird, können auch wir nicht sagen. Dass dieses Projekt unsere volle Unterstützung hat und wir die Planungen zügig voranbringen wollen, teilen wir auf diesem Wege gerne mit.

Seit einigen Jahren fordert die Gilchinger Feuerwehr zur Recht, dass sie endlich ein neues Feuerwehrhaus erhält. Das bestehende Haus ist nicht mehr geeignet für die heutigen Herausforderungen an eine funktionierende Feuerwehr. Deshalb freuen wir uns sehr darüber, dass der Gilchinger Gemeinderat kürzlich einstimmig der ersten Planung des neuen Hauses auf dem Festplatz zugestimmt hat. Eine Feuerwehr muss zentral gelegen sein, um im Einsatzfall optimal arbeiten zu können und schnell jeden Einsatzort zu erreichen. Durch die zum Starnberger Weg hin geschaffene Landschaftserhöhung wird der Lärmschutz gut gewährleistet. Auch wenn das Feuerwehrhaus eine Menge Geld kosten wird, setzen wir uns für ein kurzes Verfahren und eine schnelle Umsetzung ein. Die vielen ehrenamtlichen Feuerwehrlerinnen und Feuerwehrler (und deren Familien) haben es verdient und alle Bürgerinnen und Bürger werden es (spätestens) im Einsatzfalle danken.

Bürgermeister Manfred Walter beim Interview

Redaktion: Was motiviert Sie, für eine dritte Amtszeit zu kandidieren?

Manfred Walter: Zum einen habe ich eine große Leidenschaft für dieses Amt entwickelt. Es macht mir unglaublich viel Freude, meinen Heimatort in dieser Position entscheidend zu prägen und fit für die Zukunft zu machen. Zum anderen bestehen noch große Herausforderungen, deren Umsetzung anstehen. Ich nenne hier z. B. die Entwicklung der Gilchinger Glatze, die Umsetzung der Verkehrswende, den Bau der neuen Feuerwehrhäuser und des BRK-Zentrums und vieles mehr. Ich würde mich sehr freuen, dies alles weiterhin federführend mitgestalten zu können.

Redaktion: Was erhoffen Sie sich von der Kommunalwahl?

Manfred Walter: Den Gilchinger Gemeinderat zeichnet ein hohes Maß an Kollegialität und Entscheidungsfreude aus. Ich hoffe, dass dieser Spirit auch in der nächsten Wahlperiode erhalten bleibt. Mein besonderer Wunsch allerdings ist, dass wir weiterhin als starke SPD-Fraktion unsere erfolgreiche, sozialdemokratisch geprägte Kommunalpolitik fortsetzen können. Die Arbeit innerhalb unseres Teams macht Spaß und führt zu hervorragenden Ergebnissen.

Redaktion: Welche Themen stehen bis zur Wahl noch an?

Manfred Walter: Die beiden großen Themen der nächsten Wochen werden die Erstellung des Haushalts für das Jahr 2020 und die begleitenden Maßnahmen zur Verkehrsführung durch die Eröffnung der Westumgehung sein. Hier gibt es viel zu tun.

Redaktion: Vor welchen Herausforderungen steht Gilching in den nächsten 10 Jahren?

Manfred Walter: Gilching ist eine Zuzugsgemeinde. Das Bevölkerungswachstum bringt viele gesellschaftliche und infrastrukturellen Herausforderungen mit sich. Diese müssen wir aktiv anpacken und im Dialog miteinander ein lebenswertes Wohn- und Arbeitsumfeld schaffen.

Redaktion: Ist das Amt des Bürgermeisters eigentlich ein normaler Job?

Manfred Walter: Ganz sicher nicht. Die Chance, stellvertretend für fast 20.000 Bürgerinnen und Bürger eine Gemeinde zu führen, ist eine enorme Herausforderung. Es macht mir aber unglaublich viel Freude, diese Aufgabe jeden Tag aufs Neue anzupacken und all die Entwicklungs- und Gestaltungsfragen zu moderieren und umzusetzen. Es ist eine sehr erfüllende Aufgabe.

Redaktion: Was verbinden Sie ganz persönlich mit Gilching?

Manfred Walter: Gilching ist meine Heimatgemeinde – hier bin ich geboren, hier habe ich mein ganzes Leben verbracht. Ich kenne die Menschen, ich habe die Entwicklung Gilchings in den letzten rund 50 Jahren miterlebt, ich spüre den Herzschlag dieser Gemeinde. Gilching bedeutet für mich Heimat.