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„Von Max I. zu Max II.“ lautete die Zielangabe für die diesjährige Stadtführung des Ortsvereins der SPD Gilching und wie auch in den vergangenen Jahren zeigte sich der Sommer an diesem Abend von seiner schönsten Seite. Erneut konnte der ehemalige Gilchinger Lehrer und langjährige Personalratsvorsitzende bei der Regierung von Oberbayern Hans-Peter Leitner als „Stadtbilderklärer“ gewonnen werden. Vor der Kulisse des Nationaltheaters, neben Residenz und Hauptpost, erläuterte Herr Leitner vor dem Standbild des ersten bayrischen Königs (Max I. 1806 – 1825) dessen staatspolitische Bedeutung: Verfassungsvater mit religiöser Toleranz, Aufhebung der Leibeigenschaft und Beseitigung der Adelsprivilegien. Der französische Zentralismus, eingeführt vom ersten Staatsminister des Königs, Maximilian Graf von Montgelas, gilt in Bayern innerhalb des Freistaates bis heute, auch wenn nach außen föderale Strukturen gefordert werden.
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